Etappe 11: Unterschied zwischen den Versionen
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<!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --> | <!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --> | ||
Nach elf Wandertagen auf der Alpennordseite überschreiten wir heute auf teilweise recht belebten Wegen den Alpenhauptkamm und damit die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. »Wie die Kugel rollt und das Wasser fließt« wurde einst nach dem Ersten Weltkrieg die Grenze gezogen und Tirol damit zweigeteilt. Dass diese Grenze einmal schwer bewacht war und überhaupt erst seit 1973 von Fußgängern offiziell passiert werden kann, daran erinnert heute nur noch ein leer stehendes Grenzhäuschen. | |||
== Wegbeschreibung == | == Wegbeschreibung == | ||
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --> | <!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->[[Datei:Karte Etappe 11.png|mini|Etappe 11]] | ||
Den heutigen Tag können wir in jedem Fall gemütlich angehen, denn gleich ob unser Ausgangspunkt Olpererhütte, Friesenberghaus oder Dominikushütte heißt, haben wir eigentlich nur eine mehr oder weniger lange Halbtagestour vor uns. | |||
Von der Olpererhütte (A) aus folgen wir zunächst nochmals dem hier durchgehend guten und schön angelegten Berliner Höhenweg (Markierung 502) und wandern ohne großes Auf und Ab Richtung Südwesten. Die Zillertaler Eisriesen scheinen zum Greifen nah und die atemberaubende Aussicht auf Gletscherberge, Schlegeisspeicher und Zamser Grund zwingt uns immer wieder zum Stehenbleiben und Betrachten. In der Senke des Unterschrammachbaches mündet unser Steig schließlich in den Weg 535, der wiederum wenig später auf den Wipptaler Höhenweg (Nr. 528) trifft. Wir biegen hier links ab und halten südwärts auf das Pfitscher Joch (2246m, 1, 2:00h) zu. Staunend nehmen wir dabei zur Kenntnis, welche Menschenmenge an schönen Tagen und besonders natürlich an den Wochenenden vom Zamser Gatterl am Schlegeisspeicher den Weg hier herauf findet. Vor allem bei Bergradlern erfreut sich das Pfitscher Joch auch großer Popularität. Aber keine Angst, nur wenige Meter hinter dem beliebten Ausflugsziel gehören die Zillertaler Alpen wieder uns allein. | |||
Variante über die Dominikushütte: Auf der Straße entlang des Sees laufen wir zunächst bis zur Brücke am Zamser Gatterl. Hier am Kiosk kann man sich noch mit etwas Proviant eindecken, bevor man auf gutem Weg (Markierung 524) bequem in ungefähr zwei Stunden zum lang gestreckten Sattel des Pfitscher Jochs hinaufgeht. Mit der Lavitzalm, die sich etwas abseits des Wegs befindet, gibt es unterwegs sogar noch eine Einkehrmöglichkeit. Übrigens sahen ursprüngliche Planungen vor, die Straße durch das Pfitschertal über das Joch bis nach Österreich zu verlängern. Zum Glück für uns Fußgänger wurde diese Idee nie verwirklicht. | |||
Für eine Rast im Pfitscher-Joch-Haus (2275m, 2, 2:10h) ist heute allemal Zeit, immer vorausgesetzt, man ergattert einen Sitzplatz. An der Südostseite des Gebäudes beginnt dann das Steiglein mit der Wegnummer 3 für den Abstieg ins Pfitschertal. Vorbei an dem kleinen Jochsee steigen wir einen Hang hinunter, um bald darauf die Fahrstraße zu queren. Mit Hilfe der rot-weißen Markierungen ist der schöne Fußpfad über Matten und Wiesen, durch Wald und über kleine Bachläufe leicht auszumachen und bietet darüber hinaus faszinierende Ausblicke zu den Hängegletschern des Hochferners und der Weißkarspitzen sowie hinüber zum Roten Beil (Wanderrichtung des nächsten Tages). Die reiche Bergflora, knorrige Wetterfichten und mächtige Felsblöcke runden das Naturszenarium ab. Noch zwei weitere Male überqueren wir die Passstraße. Gegen Ende unserer Etappe führt uns ein Steg über einen tosenden Bergbach, dessen Ursprung im Langsee oben auf dem Joch liegt. Jetzt trennen uns nur noch ein paar Schritte durch Wald und über eine Bergwiese vom Tagesziel, dem Weiler Stein (1535m, E). | |||
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== Karten == | == Karten == | ||
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --> | <!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --> | ||
Tabacco 037 Hochfeiler/Gran Pilastro, 1:25000 (ab kurz hinter der Olpererhütte). | |||
Aktuelle Version vom 4. November 2026, 20:40 Uhr
| Olpererhütte → Stein | |
|---|---|
| Abschnitt | Zentralalpen |
| Strecke | 11 km |
| Aufstieg / Abstieg | ↑ 430 m / ↓ 1300 m |
| Gehzeit | 5:30 h |
| Höchster Punkt | Pfitscherjoch |
| Schwierigkeit | leicht |
| Stand: | |
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Überblick
Nach elf Wandertagen auf der Alpennordseite überschreiten wir heute auf teilweise recht belebten Wegen den Alpenhauptkamm und damit die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. »Wie die Kugel rollt und das Wasser fließt« wurde einst nach dem Ersten Weltkrieg die Grenze gezogen und Tirol damit zweigeteilt. Dass diese Grenze einmal schwer bewacht war und überhaupt erst seit 1973 von Fußgängern offiziell passiert werden kann, daran erinnert heute nur noch ein leer stehendes Grenzhäuschen.
Wegbeschreibung

Den heutigen Tag können wir in jedem Fall gemütlich angehen, denn gleich ob unser Ausgangspunkt Olpererhütte, Friesenberghaus oder Dominikushütte heißt, haben wir eigentlich nur eine mehr oder weniger lange Halbtagestour vor uns.
Von der Olpererhütte (A) aus folgen wir zunächst nochmals dem hier durchgehend guten und schön angelegten Berliner Höhenweg (Markierung 502) und wandern ohne großes Auf und Ab Richtung Südwesten. Die Zillertaler Eisriesen scheinen zum Greifen nah und die atemberaubende Aussicht auf Gletscherberge, Schlegeisspeicher und Zamser Grund zwingt uns immer wieder zum Stehenbleiben und Betrachten. In der Senke des Unterschrammachbaches mündet unser Steig schließlich in den Weg 535, der wiederum wenig später auf den Wipptaler Höhenweg (Nr. 528) trifft. Wir biegen hier links ab und halten südwärts auf das Pfitscher Joch (2246m, 1, 2:00h) zu. Staunend nehmen wir dabei zur Kenntnis, welche Menschenmenge an schönen Tagen und besonders natürlich an den Wochenenden vom Zamser Gatterl am Schlegeisspeicher den Weg hier herauf findet. Vor allem bei Bergradlern erfreut sich das Pfitscher Joch auch großer Popularität. Aber keine Angst, nur wenige Meter hinter dem beliebten Ausflugsziel gehören die Zillertaler Alpen wieder uns allein.
Variante über die Dominikushütte: Auf der Straße entlang des Sees laufen wir zunächst bis zur Brücke am Zamser Gatterl. Hier am Kiosk kann man sich noch mit etwas Proviant eindecken, bevor man auf gutem Weg (Markierung 524) bequem in ungefähr zwei Stunden zum lang gestreckten Sattel des Pfitscher Jochs hinaufgeht. Mit der Lavitzalm, die sich etwas abseits des Wegs befindet, gibt es unterwegs sogar noch eine Einkehrmöglichkeit. Übrigens sahen ursprüngliche Planungen vor, die Straße durch das Pfitschertal über das Joch bis nach Österreich zu verlängern. Zum Glück für uns Fußgänger wurde diese Idee nie verwirklicht.
Für eine Rast im Pfitscher-Joch-Haus (2275m, 2, 2:10h) ist heute allemal Zeit, immer vorausgesetzt, man ergattert einen Sitzplatz. An der Südostseite des Gebäudes beginnt dann das Steiglein mit der Wegnummer 3 für den Abstieg ins Pfitschertal. Vorbei an dem kleinen Jochsee steigen wir einen Hang hinunter, um bald darauf die Fahrstraße zu queren. Mit Hilfe der rot-weißen Markierungen ist der schöne Fußpfad über Matten und Wiesen, durch Wald und über kleine Bachläufe leicht auszumachen und bietet darüber hinaus faszinierende Ausblicke zu den Hängegletschern des Hochferners und der Weißkarspitzen sowie hinüber zum Roten Beil (Wanderrichtung des nächsten Tages). Die reiche Bergflora, knorrige Wetterfichten und mächtige Felsblöcke runden das Naturszenarium ab. Noch zwei weitere Male überqueren wir die Passstraße. Gegen Ende unserer Etappe führt uns ein Steg über einen tosenden Bergbach, dessen Ursprung im Langsee oben auf dem Joch liegt. Jetzt trennen uns nur noch ein paar Schritte durch Wald und über eine Bergwiese vom Tagesziel, dem Weiler Stein (1535m, E).
Schlüsselstellen und Gefahren
Unterkünfte
| Name | Höhe | Telefon | Geöffnet | Stand |
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Wasser und Einkehr
Varianten und Notabstiege
An- und Abreise
Aktuelle Hinweise
- Monat Jahr: …
Bilder
Karten
Tabacco 037 Hochfeiler/Gran Pilastro, 1:25000 (ab kurz hinter der Olpererhütte).