Zum Inhalt springen

Etappe 15: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Traumpfad München-Venedig
Die Seite wurde neu angelegt: „{{Etappe | nr = 15 | abschnitt = Norddolomiten | start = Schlüterhütte | ziel = Grödnerjoch | km = | auf = | ab = | zeit = | hoechster = | schwierigkeit = | gpx = | stand = | vorher = Etappe 14 | weiter = Etappe 16 }} == Überblick == <!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz l…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 4: Zeile 4:
| start        = Schlüterhütte
| start        = Schlüterhütte
| ziel          = Grödnerjoch
| ziel          = Grödnerjoch
| km            =
| km            = 16
| auf          =
| auf          = 830
| ab            =
| ab            = 1000
| zeit          =
| zeit          = 7
| hoechster    =
| hoechster    = Forcella Nivea
| schwierigkeit =
| schwierigkeit = mittel
| gpx          =
| gpx          =
| stand        =  
| stand        =  
Zeile 18: Zeile 18:
== Überblick ==
== Überblick ==
<!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. -->
<!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. -->
Die heutige Wanderung führt uns ins Herz der Dolomiten, nach Ladinien. Zwischen 2300 und 2600 Metern Meereshöhe pendeln wir auf dieser landschaftlich reizvollen Tour der Joche. Im Gegensatz zum Zentralmassiv, wo die Überwindung eines Jochs fast eine Tagesaufgabe ist, kann es uns hier passieren, dass wir ein Joch betreten und es kaum merken.


== Wegbeschreibung ==
== Wegbeschreibung ==
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->[[Datei:Karte Etappe 15.png|mini|Etappe 15]]
Wir folgen den ganzen Tag dem Dolomitenhöhenweg Nr. 2. Beim morgendlichen Aufbruch von der Schlüterhütte (2237m, A) wählen wir den rechten Wiesenpfad und wenden uns dann erneut nach rechts auf dem auch mit Nr. 3 bezeichneten Weg unserem ersten Joch, dem Kreuzkofeljoch, zu. Über das Bronsoijoch (1, 0:30h) erreichen wir die Wiesen der Medalges-Alpe, auf denen wir bequem zum Kreuzjoch (2, 0:50h) hinschlendern können. Es lohnt sich allerdings, dort auf einem kleinen Steiglein den Sobutsch zu erklimmen: Edelweiß, so weit das Auge reicht! Der obere Pfad über die kleinen Gipfelchen vereint sich dann bald wieder mit dem unten verlaufenden Hauptweg. Vorbei am Kreuzjoch erreicht man auf gutem Weg die Roascharte (2616m, 3, 2:30h). So steil und unzugänglich diese auch von weitem erscheint, beim Näherkommen entpuppt sich der Aufstiegsweg, der sich in Serpentinen nach oben windet, als harmlos. Oben angekommen können wir einen Blick auf den weiteren Streckenverlauf werfen. Geradeaus führt er zur Forcella Forces de Sielles, nach links zweigt der Klettersteig zur Forcella Nivea ab. Das Übersteigen der Forcella Nivea (4, 3:15h) ist problemlos, wenn Schnee und Eis uns nicht behindern, und erspart uns vor allem den Abstieg auf unter 2500 Höhenmeter, den wir sonst auf dem regulären Weg vorbei an der Forcella Forces de Sielles in Kauf nehmen müssten. Deshalb entscheiden wir uns bei entsprechenden Witterungsverhältnissen für die kleine Kraxelei. In beiden Fällen erreichen wir schließlich die Puez-Alpe, durch die ein gut markierter und bequemer Wanderweg bis zur Puezhütte (2475m, 5, 4:00#h) führt. Das Schutzhaus taucht ganz plötzlich hinter einer Biegung auf – und eine anstndige Mittagspause kommt uns jetzt gerade recht.
Nach der stärkenden Rast gelangen wir über das Ciampaijoch (6, 4:45h), vorbei am malerischen Crespeinasee und über das Crespeinajoch (7, 5:30h) durch eine wilde Landschaft von Felszacken und Schluchten hinab zum Tagesziel. Der Höhepunkt dieses Teilstücks ist der spektakuläre Blick ins Langental, der uns an einer Engstelle des Wegs kurz hinter der Puezhütte vergönnt ist. Ein selten schöner Wandertag geht zu Ende, wenn wir aus der Einsamkeit und Stille der Crespeina-Hochfläche auf das laute Grödnerjoch (E, 7:00h) hinuntersteigen.
 
Tipp: Wegvariante
 
Nicht wenige Wanderer wünschen sich beim Eintreffen auf dem verkehrsgeplagten Grödner Joch schlagartig in die Abgeschiedenheit der bleichen Berge zurück. Wer nicht auf dem Joch übernachten möchte, kann, bei rechtzeitiger Ankunft und entsprechender Kondition, durchaus noch den Aufstieg auf die Sella in Angriff nehmen und sein Nachtquartier dann in der angenehmen und reizvoll gelegenen Pisciadù-Hütte aufschlagen (Aufstieg 2 Stunden, siehe folgende Etappe). Nebenbei erwähnt sei, dass man so auch noch den Geldbeutel schonen wird. Am nächsten Tag eröffnet sich zudem die Möglichkeit, bis zum Fedaiasee durchzugehen und somit einen Wandertag einzusparen (siehe [[Etappe 17]]).


== Schlüsselstellen und Gefahren ==
== Schlüsselstellen und Gefahren ==
Zeile 55: Zeile 62:
== Karten ==
== Karten ==
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). -->
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). -->
Kompasswanderkarte 59 Sellagruppe, 1:50 000.

Aktuelle Version vom 4. November 2026, 21:05 Uhr

Etappe 15
Schlüterhütte → Grödnerjoch
Abschnitt Norddolomiten
Strecke 16 km
Aufstieg / Abstieg ↑ 830 m / ↓ 1000 m
Gehzeit 7 h
Höchster Punkt Forcella Nivea
Schwierigkeit mittel
Stand:
← vorherige Etappe · nächste Etappe →

Überblick

Die heutige Wanderung führt uns ins Herz der Dolomiten, nach Ladinien. Zwischen 2300 und 2600 Metern Meereshöhe pendeln wir auf dieser landschaftlich reizvollen Tour der Joche. Im Gegensatz zum Zentralmassiv, wo die Überwindung eines Jochs fast eine Tagesaufgabe ist, kann es uns hier passieren, dass wir ein Joch betreten und es kaum merken.

Wegbeschreibung

Etappe 15

Wir folgen den ganzen Tag dem Dolomitenhöhenweg Nr. 2. Beim morgendlichen Aufbruch von der Schlüterhütte (2237m, A) wählen wir den rechten Wiesenpfad und wenden uns dann erneut nach rechts auf dem auch mit Nr. 3 bezeichneten Weg unserem ersten Joch, dem Kreuzkofeljoch, zu. Über das Bronsoijoch (1, 0:30h) erreichen wir die Wiesen der Medalges-Alpe, auf denen wir bequem zum Kreuzjoch (2, 0:50h) hinschlendern können. Es lohnt sich allerdings, dort auf einem kleinen Steiglein den Sobutsch zu erklimmen: Edelweiß, so weit das Auge reicht! Der obere Pfad über die kleinen Gipfelchen vereint sich dann bald wieder mit dem unten verlaufenden Hauptweg. Vorbei am Kreuzjoch erreicht man auf gutem Weg die Roascharte (2616m, 3, 2:30h). So steil und unzugänglich diese auch von weitem erscheint, beim Näherkommen entpuppt sich der Aufstiegsweg, der sich in Serpentinen nach oben windet, als harmlos. Oben angekommen können wir einen Blick auf den weiteren Streckenverlauf werfen. Geradeaus führt er zur Forcella Forces de Sielles, nach links zweigt der Klettersteig zur Forcella Nivea ab. Das Übersteigen der Forcella Nivea (4, 3:15h) ist problemlos, wenn Schnee und Eis uns nicht behindern, und erspart uns vor allem den Abstieg auf unter 2500 Höhenmeter, den wir sonst auf dem regulären Weg vorbei an der Forcella Forces de Sielles in Kauf nehmen müssten. Deshalb entscheiden wir uns bei entsprechenden Witterungsverhältnissen für die kleine Kraxelei. In beiden Fällen erreichen wir schließlich die Puez-Alpe, durch die ein gut markierter und bequemer Wanderweg bis zur Puezhütte (2475m, 5, 4:00#h) führt. Das Schutzhaus taucht ganz plötzlich hinter einer Biegung auf – und eine anstndige Mittagspause kommt uns jetzt gerade recht. Nach der stärkenden Rast gelangen wir über das Ciampaijoch (6, 4:45h), vorbei am malerischen Crespeinasee und über das Crespeinajoch (7, 5:30h) durch eine wilde Landschaft von Felszacken und Schluchten hinab zum Tagesziel. Der Höhepunkt dieses Teilstücks ist der spektakuläre Blick ins Langental, der uns an einer Engstelle des Wegs kurz hinter der Puezhütte vergönnt ist. Ein selten schöner Wandertag geht zu Ende, wenn wir aus der Einsamkeit und Stille der Crespeina-Hochfläche auf das laute Grödnerjoch (E, 7:00h) hinuntersteigen.

Tipp: Wegvariante

Nicht wenige Wanderer wünschen sich beim Eintreffen auf dem verkehrsgeplagten Grödner Joch schlagartig in die Abgeschiedenheit der bleichen Berge zurück. Wer nicht auf dem Joch übernachten möchte, kann, bei rechtzeitiger Ankunft und entsprechender Kondition, durchaus noch den Aufstieg auf die Sella in Angriff nehmen und sein Nachtquartier dann in der angenehmen und reizvoll gelegenen Pisciadù-Hütte aufschlagen (Aufstieg 2 Stunden, siehe folgende Etappe). Nebenbei erwähnt sei, dass man so auch noch den Geldbeutel schonen wird. Am nächsten Tag eröffnet sich zudem die Möglichkeit, bis zum Fedaiasee durchzugehen und somit einen Wandertag einzusparen (siehe Etappe 17).

Schlüsselstellen und Gefahren

Unterkünfte

Name Höhe Telefon Geöffnet Stand
m
m

Wasser und Einkehr

Varianten und Notabstiege

An- und Abreise

Aktuelle Hinweise

  • Monat Jahr: …

Bilder

Karten

Kompasswanderkarte 59 Sellagruppe, 1:50 000.