Etappe 12
| Stein → Pfunders | |
|---|---|
| Abschnitt | Zentralalpen |
| Strecke | 18 km |
| Aufstieg / Abstieg | ↑ 1140 m / ↓ 1530 m |
| Gehzeit | 8 h |
| Höchster Punkt | Gliderschartl |
| Schwierigkeit | schwer |
| Stand: | |
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Überblick
Einsam und selten begangen ist der Weg über das Gliderschartl. Vor allem Schmuggler schätzten diese Pfade – sogar noch bis in unsere Zeit hinein.
Wegbeschreibung
Von Stein (A) aus wandern wir zunächst auf der Straße abwärts und biegen bei der ersten Abzweigung nach links auf die Fahrstraße zum Pfitscherjoch ein. Links zweigt bald ein Steig ab, der die zweite Serpentine abschneidet. Bei der dritten Kehre verlassen wir die Straße geradeaus auf dem markierten Weg Nr. 1 Richtung Hochfeilerhütte. Bei den verfallenden und umwucherten Unterberghütten (1, 1:15h) zweigt rechts der weiterhin deutlich bezeichnete Steig in das Tal des Gliderbachs ab. Dieses durchwandern wir auf der linken Bachseite zwischen Gamsstetten und Pletzenspitze bis zur Brücke, auf der wir das Bächlein queren (2, 1:30#h). Schließlich trennt sich unser Weg vom Gliderbach und wendet sich, über eine Schulter verlaufend, dem weltentrückten Gliderschartl (2644m, 3, 4:00#h) zu.
Nach dem Joch fällt das Gelände sanft in eine malerische, kleine Hochfläche ab, in die der Grindler See (auch Sillwellersee genannt) eingebettet ist (4, 4:30h). Am Abfluss des Sees beginnt der gut gekennzeichnete Abstiegspfad mit der Nummer 20. Vorbei an der Oberen Engbergalm (Einkehr, 5, 5:15h), der Unteren Lapaalm und der Unteren Engbergalm streben wir über die ausgedehnten und durch die intensive Almwirtschaft teilweise auch stark beschädigten Weideflächen des Weitenbergtals der Duner Klamm zu. Auf einer breiten Wirtschaftsstraße passieren wir diese zügig und erreichen schließlich den Weiler Dun (1470m, 6, 6:30h). Dort trifft unser Weg auf die Autostraße ins Tal, der man natürlich jetzt einfach nach rechts abwärts folgen kann. Zwar muss man sich auf dieser abgeschiedenen Straße nicht wirklich vor allzu viel Verkehr fürchten, aber dennoch ist es empfehlenswert, für den weiteren Abstieg den am gegenüberliegenden Hang verlaufenden, reizenden Steig mit der Nummer 13 zu wählen, auf dem uns die restliche Wegstrecke erheblich kurzweiliger vorkommen wird als auf der Straße. Man geht also besser zunächst nach links aufwärts und orientiert sich erst beim Erreichen des Steiges nach rechts Richtung Süden und somit talauswärts. Unser Weglein ist mit rot-weiß-roten Farbmarken versehen und führt, angelehnt an eine Felswand, hoch über dem Pfunderer Bach hinab zum Tagesziel. Wir passieren einige Brücken und kreuzen mehrere Teersträßchen, wo wir uns jeweils auf der gegenüberliegenden Seite die Fortsetzung unseres schmalen Pfades suchen (auf Markierungen achten!). An einer Kapelle vorbei erreichen wir schließlich erneut eine asphaltierte Straße, auf der wir nun endgültig nach rechts ins Tal und in den kleinen Ort Pfunders hinabsteigen (1134m, E, 8:00h).
Schlüsselstellen und Gefahren
Unterkünfte
| Name | Höhe | Telefon | Geöffnet | Stand |
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| m | ||||
| m |
Wasser und Einkehr
Varianten und Notabstiege
An- und Abreise
Aktuelle Hinweise
- Monat Jahr: …
Bilder
Karten
Tabacco 037 Hochfeiler/Gran Pilastro, 1:25 000.