Etappe 17

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Etappe 17
Boéhütte → Fedaiasee
Abschnitt Norddolomiten
Strecke 10 km
Aufstieg / Abstieg ↑ 170 m / ↓ 990 m
Gehzeit 5 h
Höchster Punkt
Schwierigkeit mittel
Stand:
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Überblick

Diese Tagesetappe steht ganz im Zeichen der schimmernden Marmolada, des höchsten Dolomitengipfels. Entlang des bekannten Bindelwegs haben wir eine grandiose Aussicht auf dieses gletscherbedeckte Bergmassiv. Heute passieren wir endgültig eine Sprachgrenze. Während am Nordrand der Sella noch deutschsprachige Wanderer und Bergsteiger überwiegen, dominieren hier bereits italienische Touristen. Am Ende dieser herrlichen Wanderung wartet der malerische Fedaiasee auf uns.

Wegbeschreibung

 
Etappe 17

Von der Boèhütte (A) aus erreicht man die vor einigen Jahren neu erbaute Pordoijochhütte (1, 0:45h) auf dem markierten Weg 627. Hier ist eine Entscheidung über die rund 600 Höhenmeter Abstieg zu treffen, die uns nun bevorstehen: Zu Fuß oder per Seilbahn? Im ersten Fall folgt man weiter dem Weg 627 in ein steiles, schotterbedecktes Kar. In zahlreichen Kehren windet sich der Steig an senkrechten Felswänden vorbei nach unten. Über Wiesen erreichen wir schließlich das Joch (2, 2:30h). Wesentlich knieschonender ist der kurze Aufstieg von etwa 20 Minuten zum Rifugio Maria mit anschließender Seilbahnfahrt hinab zum Pordoijoch. Die Bahn fährt ab neun Uhr früh viertelstündlich.

Am Passo Pordoi tummeln sich zahlreiche Spaziergänger auf den Wanderwegen, doch sie werden bald weniger, sowie der Abstand zu ihren Autos auf dem Pass zunimmt. Wir unterliegen glücklicherweise nicht solchen Einschränkungen und setzen unsere Tagesetappe nun auf dem guten und sehr bekannten Bindelweg fort (Weg 601, Dolomitenhöhenweg 2). Der alte ladinische Saumpfad Viel dal Pan ist nach dem Erschließer der Sella und einstigen Vorsitzenden der DÖAV-Sektion Bamberg, Dr. Karl Bindel, benannt. Zwischen Gasthäusern und Souvenirläden hindurch führt er uns in Richtung Süden zunächst auf den Rasensattel des Belvedere und dann vorbei am Rifugio Sass Beccei und am Rifugio Fredarola (3, 3:00h) in fast konstanter Höhe nach Osten. Wir bleiben immer auf der südlichen Seite des Bergrückens, gehen an den Gipfeln Col del Cuc und Sasso del Cappello vorbei und können nun während der nächsten eineinhalb Stunden auf diesem herrlichen Wanderpfad die grandiose Aussicht auf das Marmolada-Massiv genießen. Etwa auf halben Weg lädt das Rifugio Viel dal Pan (4, 3:45h) zur Einkehr ein (auch Übernachtung ist möglich). Unterhalb des Gipfels des Portavescovo erreichen wir schließlich eine Weggabelung: Beide Wege führen nach unten, der linke etwas weniger steil, dafür länger, der rechte steiler und dafür kürzer. Für welche Variante wir uns entscheiden, ist Geschmackssache. Bevor uns aber endgültig der >>Knieschnackler<< ereilt, stehen wir schon vor unserem Tagesziel, dem Fedaiasee (2053m, E, 4:45h).

Schlüsselstellen und Gefahren

Unterkünfte

Name Höhe Telefon Geöffnet Stand
m
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Wasser und Einkehr

Varianten und Notabstiege

An- und Abreise

Aktuelle Hinweise

  • Monat Jahr: …

Bilder

Karten

Kompasswanderkarte 59 Sellagruppe, 1:50000.